Mo.. Feb. 16th, 2026

Wie ist der Kalender entstanden?
Bald ist es wieder so weit und das neue Jahr beginnt. Die Kalender von 2025 haben dann ausgedient und die neuen werden aufgestellt. Es gibt sie elektronisch oder gedruckt in verschiedenen Größen von kleinen Notizbüchern bis zu großen bebilderten Wandkalendern. Auf der ganzen Welt orientieren sich die Menschen nach dem gregorianischen Kalender, egal, welcher Religion sie angehören oder welche Sprache sie sprechen.
Der gregorianische Kalender
Dieser Kalender zählt die Tage seit Christi Geburt, jedes Jahr hat 12 Monate, 52 Wochen und 365 Tage, außer es ist ein Schaltjahr.
Der Tag hat 24 Stunden und beginnt und endet um Mitternacht. In dieser Zeit dreht sich die Erde einmal um sich selbst.
Die Woche hat sieben Tage. Der siebente Tag, der Sonntag, ist im Christentum ein Ruhetag und da feiern die Christen den Gottesdienst in der Kirche.
Die Monate haben unterschiedlich viele Tage. Sieben Monate haben 31 Tage, vier Monate haben 30 Tage und der Februar hat 28 Tage, aber alle vier Jahre 29 Tage. Während eines Monats wechselt der Mond von Vollmond über Halbmond zu Neumond.
Das Jahr beginnt immer elf Tage nach dem kürzesten Tag des Jahres (Wintersonnenwende) und braucht dabei 365 Tage, um die Sonne einmal zu umkreisen. Deshalb nennt man den gregorianischen Kalender auch Sonnenkalender.

Gregor XIII.,

mit bürgerlichem Namen Ugo Boncompagni,

war Papst von 1572 bis 1585

Wissenswertes
Das Wort Kalender kommt vom lateinischen Wort calare und dem griechischen Wort kalein, das so viel heißt wie „ausrufen“, da in der Antike der erste Tag des Monats ausgerufen wurde.
Julius Caesar – leider etwas zu ungenau
Zu Beginn der Zeitrechnung hieß dieser Kalender noch julianischer Kalender nach Julius Caesar, der ihn im Jahre 46 vor Christi Geburt einführte. Leider war er nicht ganz genau (nämlich um 11 Minuten pro Jahr!). Dadurch verschob sich das Jahr immer weiter nach vorne. Ende des 16. Jahrhunderts ließ sich der Papst von bedeutenden Astronomen beraten, um das Problem zu lösen.
So wurden im Jahr 1582 einfach elf Tage im Oktober ausgelassen, um die Verschiebung auszugleichen, die Schaltjahre blieben bestehen. Volle Jahrhunderte wie 1800, 1900, 2000, …sind keine Schaltjahre, außer wenn sie durch 400 teilbar sind. So weicht der Kalender nur wenige Sekunden zum Sonnenjahr ab.
Zuerst wollten die protestantischen Länder diesen Kalender nicht anerkennen, doch im Laufe der Jahre übernahmen immer mehr Länder diese Zeitrechnung. Und wenn man sich heute international einen Termin vereinbart, ist der gregorianische Kalender allgemein gültig.
Welche Kalender gibt es noch?
Es gibt unzählige Kalender, die von verschiedenen Gruppen oder Ländern verwendet werden. Dazu zählen zum Beispiel der chinesische, jüdische, islamische, indische oder auch der Maya-Kalender. Der Maya-Kalender ist der am weitesten entwickelte Kalender der mittelamerikanischen Ureinwohner.

Woher kommen die Monatsnamen?
Jänner: nach Janus, dem Gott des Aus- und Einganges
Februar: nach einem römischen Fest namens „Februa“, ein Reinigungsfest
März: nach Mars, dem Kriegsgott
April: nach dem lateinischen Wort aperire = öffnen, der Monat des Aufblühens, der Öffnung
Mai: nach dem römischen Jupiter Maius, dem Gott des Frühlings
Juni: nach Juno, der römischen Göttin des Lichts und der Ehe
Juli: benannt nach dem Geburtsmonat Julius Caesars
August: wurde zu Ehren des römischen Kaisers Augustus benannt.
September: war ursprünglich der siebente Monat, benannt nach dem lateineischen Wort septem = sieben
Oktober: benannt nach dem lateinischen Wort octo = acht
November: der neunte Monat, lateinisch novem = neun
Dezember: war der 10. Monat im römischen Kalender, lateinisch dezem = zehn
An den Monatsnamen kann man erkennen, dass im julianischen Kalender das Jahr im März begann und der Februar das Jahr beendete.
Nach einem Text von Doris Pesendorfer