Archive for the ‘Termine’ Category

Adventkranzsegnung in Allentsteig

Mittwoch, November 18th, 2020

Adventkranzsegnung 2020 (Bitte anklicken!)

Programmtipp für heute: „Heimatleuchten“ um 20.15 Uhr-Servus TV

Freitag, Oktober 23rd, 2020

Zeitzeuge Otto Irschik, auf dem Bild mit Kraftwerksleiter Erich Binder, berichtet von seinen Erlebnissen beim Bau des Kraftwerks OTTENSTEIN. Er erinnert sich an die knochenharte Arbeit auf der Baustelle.

Der 22-jährige Otto Irschik aus Waidhofen an der Thaya begann im Jahr 1954 – nur eine Woche nachdem er seine Frau geheiratet hat – auf der Baustelle des Kraftwerks als Baustellenelektriker zu arbeiten. Der heute 88-Jährige erinnert sich zurück: „Bei der Elektrofirma, bei der ich damals angestellt war, habe ich gekündigt, weil irgendwer hat mir gesagt du musst zum Kampkraftwerk fahren, da gibt es jede Menge Arbeit und Überstunden, da kannst du gutes Geld verdienen.“
Seine Frau packte ihm den Rucksack und mit dem Zug ging es von Waidhofen nach Zwettl, dann mit dem Bus weiter nach Peygarten und von dort zu Fuß zum Kraftwerk.


Hartes Leben auf der Baustelle

„Drei Jahre bin ich auf der Staumauer herumgeturnt. Wir haben von 7 Uhr früh bis 7 Uhr abends gearbeitet, oft auch 24 Stunden am Stück. Einmal waren es sogar 36 Stunden. Da schläfst du schon im Stehen in den Stiefeln“, erzählt Otto Irschik vom rauen Leben auf der Baustelle. „Um Mitternacht ist gesprengt worden und dann sind Steine geflogen, so groß wie ein Tisch! Bis hinauf zu unseren Baracken. 32 Kisten Gelatine Donarit hatten die auf einmal geladen.“
Zu seiner Frau ist er erst nach 42 Tagen das erste Mal wieder heimgefahren, ohne Erlaubnis vom Chef – denn die Arbeiter lebten in Baracken auf der Baustelle. Mehrere hundert Menschen arbeiteten Tag und Nacht im Hochbetrieb.

Ein tragisches Erlebnis ist dem pensionierten Elektriker nach über 60 Jahren noch immer gegenwärtig: „Einmal bin ich mit einem Freund mit einem Schinakl raus auf den Stausee baden gefahren. Er springt rein und kommt nicht mehr hoch – ich dachte mir ‚das gibt’s ja nicht der kann ja nicht so tief tauchen, nach zwei Metern wirds stockdunkel‘. Wir haben ihn nicht mehr gefunden. Nach 18 Tagen hat es ihn an der Mauer angeschwemmt.“

Er selbst hatte großes Glück und ist mehrmals dem Tod entronnen, wie zum Beispiel als er eines nachts an der Staumauer herumkraxelte, um ein heraushängendes Stromkabel zu holen und plötzlich ein Kabelkran über ihm entleerte. „Ich hab mir noch schnell den Kopf mit meinen Armen geschützt, wir hatten ja keine Helme. Meine Armbanduhr war durch die fliegenden Steine sofort hin. Es war ein Wahnsinn, was sich damals abgespielt hat.“
Das Kraftwerk wurde nach drei Jahren Bauzeit am 6. Juli 1957 eröffnet.

Aus „meinbezirkzwettl“

 

Dreharbeiten für ServusTV

Für den Fernsehsender ServusTV wurde bei einem Rundgang durch das Kraftwerk Ottenstein mit dem Zeitzeugen Otto Irschik, Werksleiter Erich Binder und der Moderatorin Conny Bürgler ein Beitrag für die Heimatleuchten-Sendung „Freigeister am Kamp – unterwegs am krummen Fluss mit Conny Bürgler“ gedreht.
Conny Bürgler trifft auf ihrem Streifzug durchs Kamptal auf Pioniere, Freigeister und kreative Köpfe. Erich Binder ist gar nicht mehr zu bremsen, wenn er beim Kraftwerksrundgang erklärt, wie der Strom in die Steckdose kommt. Man muss genau aufpassen, will man seinen Ausführungen zwischen den riesigen Turbinen, Druckleitungen und Umspannanlagen folgen. Genauso achtsam müssen die Kraftwerksmitarbeiter beim Kontrollgang im Inneren der riesigen Staumauer sein – hier geht’s um Millimeter, wenn mittels eines Lots die Dehnung und Schwankung der Staumauer gemessen wird.

Kraftwerk Ottenstein -Panorama

Zur Sendung

Ein kurviger Flusslauf, sanfte Hügel und schmucke Dörfer – das Kamptal bezaubert nicht nur mit seiner schlichten Schönheit, sondern hat auch jede Menge kreative Köpfe und Freigeister zu bieten. So trifft Conny mit Ernst Kienesberger einen Spiegelmacher, der eigentlich nicht mehr will und im Sammeln von Kronleuchtern seine neue Passion gefunden hat.
Sie lernt im Kraftwerk Ottenstein Pioniere der Stromversorgung kennen und mit Konservenproduzent Stefan Grossauer einen Geschmacksphilosophen, bei dem das Gemüse am Morgen noch frisch und am Abend schon im Glas ist.
Warum es in Nonndorf in der Wollschmiede klappert und knarrt und was ein Wolltattoo ist, erfährt Conny von Weberin Barbara Schmidt.
Überwältigend ist das richtige Wort, wenn man vor dem Anwesen von Angelina und Heinz Winkler steht. Die beiden haben das Unmögliche möglich gemacht – einen Getreidespeicher aus dem 17. Jahrhundert vor dem Verfall bewahrt und zum stilvollen Heim gewandelt.
Bei Hadersdorf wird der Kamp zum Mühlkamp. Hier pflegt die Familie Neumayr in vierter Generation das seltene Handwerk des Müllers – und die fünfte Generation steht mit den Söhnen Peter und Paul schon in den Startlöchern!
Begleitet wird Conny auf ihrer Flussreise diesmal auf humorvolle Art: die Gruppe Faltenblech würzt Connys Begegnungen mit fröhlich-frechen Gstanzln!
Die Sendung wird am Freitag, 23. Oktober 2020 um 20:15 Uhr bei ServusTV ausgestrahlt.

19. Oktober: JAHRMARKT in Allentsteig

Montag, Oktober 19th, 2020

Am Hauptplatz, der auch als Parkplatz gesperrt ist, wird heute der JAHRMARKT abgehalten. Außerdem werden traditionsgemäß am Markttag  im Gasthaus KRATOCHVIL Fleisch- und Grammeknödel ausgekocht.

Anmeldung erbeten unter 02824 2350.

Kommando zurück! Es kann am Hauptplatz geparkt werden, denn es gibt kein einziges Jahrmarktstandl!

Blutspendeaktion in Allentsteig

Mittwoch, Oktober 14th, 2020

Die Rot-Kreuz-Bezirksstelle Allentsteig lädt ein

zum Blutspenden

am Sonntag, 18. Oktober 2020

in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr

im Rotkreuzhaus Allentsteig

Die geltenden Schritte zur Eindämmung des Corona-Virus betreffen viele Bereiche des täglichen Lebens. Der Bedarf an lebensrettenden Blutkonserven jedoch macht keine Pause. Das Rote Kreuz bittet daher wie immer um Teilnahme an den weiterhin stattfindenden Blutspendeaktionen. Diese sind explizit von den seitens der Bundesregierung kommunizierten Maßnahmen ausgenommen und dienen dazu, Leben zu retten.

Blutspenden: Sicher und wichtig

Wer mittels Blutspende zum Lebensretter werden möchte, kann beruhigt sein: Die Verweildauer bei Blutspendeaktionen ist sehr kurz – die Vorbereitung wird schnellstmöglich abgewickelt, die Blutspende selbst dauert nur wenige Minuten. Zu Blutspendeterminen kommen sollte nur, wer sich gesund und fit fühlt. Husten, Schnupfen, Heiserkeit oder ähnliche Symptome sind immer ein Ausschlussgrund vom Blutspenden. Spender müssen außerdem bis zu zwei Wochen nach ihrer Spende daran denken, Veränderungen ihres Gesundheitszustandes dem Blutspendedienst zu melden. Spender werden außerdem gebeten, nur allein zur Blutspende zu kommen, auch dort ans Abstand halten zu denken und sich an vor Ort kommunizierte zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu halten.

Infos & Termine

Blut rettet im Notfall Leben und kann durch nichts ersetzt werden. In Österreichs Spitälern werden täglich durchschnittlich 1.000 Blutkonserven benötigt. Das Rote Kreuz veranstaltet deshalb weiterhin zahlreiche Blutspendeaktionen und bittet um die unveränderte Unterstützung der Bevölkerung.

Blutspenden können Menschen ab 18 Jahren, die gewisse medizinische und gesetzliche Kriterien erfüllen. Zur Blutspende ist ein amtlicher Lichtbildausweis notwendig. Informationen zur Blutspende und zu Terminen oder möglichen Terminänderungen gibt es unter www.blut.at und 0800 190 190.

Quelle: Veranstaltungsdatenbank Niederösterreich

Programmtipp für heute: Heimatleuchten auf Servus TV

Freitag, Oktober 9th, 2020

Dokureihe „Schlösser, Burgen, Blaues Blut (2)“

Sendezeit: 9. Oktober, 20.15 Uhr

Wie lebt es sich heutzutage als Burgbesitzer oder Schlossherr? Wie sieht der Alltag in und mit so einem Gebäude aus? Ist das so „großräumig glamourös“ wie wir Bürgerliche es uns mit der Illustrierten im Wartezimmer vorstellen? Oder ist mit dem Erhalt solcher historischen Großbauten auch Mühsal und Disziplin verbunden? Wie finanziert man heutzutage den Erhalt eines Renaissance-Schlosses oder einer Wehrburg? Wird der grüne Daumen ganz schön blau, wenn der Schlosspark viele Hektar hat?
Seit dem Jahr 860 thront auf einem Dolomitfelsen über dem Gurktal Hochosterwitz. Burgherr Karl Graf von Khevenhüller-Metsch wohnt mit seiner Familie in Sichtweite der Burg, auf Schloss Niederosterwitz.Mit seiner französischstämmigen Frau, Gräfin Lelia, hat Karl Graf Khevenhüller vier Kinder. Für Geschichte und alte Steine interessiert sich gerade der zweitgeborene Spross, Franz Christoph am meisten, obwohl im Hochadel das unbewegliche Erbe ja traditionell ungeteilt an den ältesten Sohn übergeht, in diesem Falle den Grafen Maximilian. Der spielt aber lieber Klavier und komponiert.


Die Rosenburg samt Renaissanceschloss im Waldviertel gilt als eine der schönsten Burganlagen Europas. Besitzer Markus Graf Hoyos hat in den letzten Jahren über 12 Millionen Euro investiert, was die Rosenburg auch zu einer der am den besten erhaltenen Burgen macht.
Schloss Kornberg ist seit 1871 im Besitz der aus Frankreich stammenden Grafen von Bardeau. Zum Erhalt macht der heutige Schlossherr, Andreas Graf Bardeau, auch zwei mal die Woche selbst Führungen durch die Prunkräume. In zweiter Ehe verheiratet ist Graf Bardeau mit einer hoch adeligen Schlossbesitzerin direkt aus dem Kaiserhaus Habsburg-Lothringen: Ihre Durchlaucht Anita Fürstin von Hohenberg: „Ich habe mehr Glück wie Verstand gehabt, dass ich 1998 den Grafen Bardeau kennen gelernt habe. Da waren wir beide schon geschieden. Hier auf Kornberg führen wir ein sehr gemütliches Gruftieleben.“

„Wolfstage in Allentsteig“: Hingehen ja unbedingt oder lieber doch nicht!

Donnerstag, September 17th, 2020

Wer will eigentlich die „Wolfstage“ gerade jetzt  veranstalten, wo die Coronaerkrankungen täglich ansteigen?  „Veranstaltungen“ können beitragen, zu verdrängen, zu unterhalten, Sorgen und Ängste für eine kurze Zeit zu vergessen, an einer anderen Erlebnis-und Gedankenwelt teilzuhaben, aber es wird an der Krisenzeit einer Pandemie nichts ändern!  

Man sollte sich fragen, ob durch solche Events sogar neue Corona-Cluster nach Allentsteig gebracht werden könnten???

Das Programm der „Wolfstage“ in Allentsteig ist ein Meisterstück ländlicher Kultur und verdient alle Anerkennung.  Ob eine solche Verastaltung  in die Corona-Stimmung der Bevölkerung Aufhellung und Hoffnung bringen kann, das  bleibt sehr fraglich. Sich  selbst helfen ist derzeit  die wichtigste Maßnahme gegen Corona, es ist die EIGENVERANTWORTUNG, also die Entscheidung über das eigene Verhalten, also die Selbstverantwortung, soweit diese überhaupt möglich ist.

NATÜRLICH darf JEDER UND JEDE zu einer Veranstaltung hingehen, niemandem ist etwas  verboten, alles ist frei, aber jede Entscheidung will gut überlegt sein!

Weil das Waldviertel seit dem Sommer immer mehr Corona-Fälle aufweist, werden die Vorsichtsregeln immer wichtiger! HALTEN Sie durch, es kommt auch wieder eine andere Zeit!

Schreiben Sie uns Ihre persönliche Meinung: Warum sind gerade in Corona-Zeiten, wo der gesamte Staat bemüht ist, die Corona- KONTAKTE so weit wie möglich zu reduzieren und BK Kurz, sowie BM Anschober sind mit viel Energie gemeinsam bemüht, das Risiko neuer INFEKTIONEN zu senken.

Neue Verordnungen, MASSNAHMEN in den Schulen, Vermeidung von größeren Veranstaltungen, 1 Meter Abstand halten, die HÄNDE waschen, Ansteckungscluster  vermeiden,  eine MUND-NASEN-SCHUTZMASKENVERPFLICHTUNG in ganz Österreich,  Ampelschaltungen, das sind alles Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung und daher ganz wichtig.

Denken Sie einmal  nach und unterstützen Sie die MAHNUNGEN von BK Kurz und BM Anschober, die sich Sorgen um die Bevölkerung machen. Die Corona-Fälle nehmen täglich zu, sind nicht mehr nur im fernen Tirol, in Wien usw., sondern ganz nah im Zwettler Bezirk, quasi vor der Haustür mit einem Cluster von derzeit 33 Infizierten. Damit hat  der Bezirk Zwettl  im Waldviertel aktuell die meisten Coronafälle.

Beachten Sie bitte die diversen Berichterstattungen in den Medien, es geht um Ihre Gesundheit, um IHRE Zukunft! Verfolgen Sie bitte genau die Entwicklung von Corona und treffen Sie dann Ihre Entscheidung, ob Sie auch mit gutem Gewissen an den „Wolfstagen“ teilnehmen können!

Wolfstage in Allentsteig

Freitag, September 4th, 2020

Von Freitag, 18. bis Sonntag, 20. September 2020 finden die „Wolfstage in Allentsteig“ statt.

Bitte um Reservierung Ihres Platzes bei Yoga, den Vorträgen, Workshops, Konzerten und Matinee unter anmeldung@stoareich.at

Hier gehts zum Programm ….

Wolfstage in Allentsteig (Bitte anklicken!)

13. September: Dirndlgwandsonntag

Montag, August 31st, 2020

Wir tragen Tracht!

Lesen Sie mehr ….

Dirndlgwandsonntag (Bitte anklicken!)

28. August: Klimapicknick in Allentsteig

Montag, August 24th, 2020

15 bis 19 Uhr am Hauptplatz

Mehr dazu ….

https://fridaysforfuture.at/regionalgruppen/waldviertel (Bitte anklicken!)

 

Programmtipp: Erbe Österreich – Rosenburg am Kamp

Sonntag, August 16th, 2020

Programmtipp für heute Sonntag, 16. August im Fernsehen auf dem Sender„alpha“:

„Erbe Österreich- Herrensitze:

Die Rosenburg / Präsidentenvilla und Jagdhäuser“

Die Rosenburg

Eine der geschichtsträchtigsten österreichischen Burgen steht hoch über dem Kamp und gibt einen Einblick in die Pracht und Lebensweise der Renaissance. Die Rosenburg ist ein beliebtes Ausflugsziel für alle, die Falknerei und Ritterspiele mögen. Dahinter verbirgt sich eine achthundert Jahre alte Historie, die von den Ungarnkriegen und der Gegenreformation bis in die Ausläufer der Donaumonarchie reicht. In der Dokumentation führt der heutige Eigentümer Markus Hoyos, der hier die Faszination Schloss auslebt, durch seinen Herrensitz.

Redaktion: Gábor Toldy

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