Archive for the ‘Advent 2020’ Category

Das verschwundene Jesuskind

Freitag, Dezember 25th, 2020
Eine Weihnachtsgeschichte von Catharina Bachem Tonger

Die ganze Gemeinde war stolz auf die Weihnachtskrippe in ihrer Pfarrkirche. Denn alle hatten ihren Anteil zu der kunstvollen Bastelarbeit der Krippe beigetragen. Auch die Bemalung der lebendig wirkenden Figuren von Maria und Joseph, der Hirten und Könige, von Öchslein und Eselein und den weißen wolligen Lämmchen, die sich zwischen den Hirten neugierig hinzudrängten, war Gemeinschaftswerk gewesen. Neben dem Eingang zur Höhle standen ein paar exotische Pflanzen, eine Zwergpalme, eine Aloe und ein paar blühende Kakteen. Über der Höhle leuchtete der Stern von Bethlehem. Das Innere der Höhle lag im Dunkel, aber in der Wölbung war eine Öffnung, durch die der helle Glanz des Sterns hereinstrahlte. Er beschien das Jesuskind in der Krippe, es war, als ginge von dem göttlichen Kinde aller Glanz aus, der vom Antlitz seiner Mutter widerstrahlte und der auch all die anderen Figuren hell und leuchtend aus dem geheimnisvollen Dunkel hob.

Das Jesuskind in der Krippe war die Freude aller Kinder. Es lächelte so lieb und hold und streckte seine Händchen aus, als wolle es sagen: „Lasset die Kindlein zu mir kommen -.“ Und sie kamen nur zu gern.

Niemand hätte sich ein Weihnachtsfest ohne diese Krippe vorstellen können. Fing doch das Weihnachtsfest an, wenn in der Mette um Mitternacht der Stern über der der Höhle aufleuchtete und in seinem hellen Licht das Jesuskind in der Krippe plötzlich sichtbar wurde, als sei es eben vom Himmel herabgestiegen.

Und dann geschah das Unfassbare: Als am dritten Tage nach Weihnachten der Pfarrer durch das Kirchenschiff zur Sakristei ging und dabei noch einen Blick auf die Krippe werfen wollte, kam ihm der Küster in heller Verzweiflung entgegen.

„Hochwürden – Hochwürden!“, stotterte er heiser vor Aufregung, „das Kind ist weg! Unser Jesuskind – aus der Krippe haben sie es gestohlen!“

Der Pfarrer schüttelte ungläubig den Kopf. „Das gibt es in unserer Gemeinde nicht.“

„Dann muss es jemand aus einer anderen Gemeinde sein, der neidisch auf unsere schöne Krippe war.“ Auch das schien dem Pfarrer nicht einzuleuchten. Er entgegnete ruhig und bestimmt: „Wir wollen selber Detektiv spielen. Ich setze mich hier in den Beichtstuhl und ziehe den Vorhang etwas zurück. So kann ich alles übersehen, was bei der Krippe geschieht. Und sie verstecken sich hinter dem Pfeiler dort.“

Kaum hatte der Küster sein Versteck und der Pfarrer seinen Spähposten bezogen, als die Kirchentür sich öffnete und kurze eilige Schritte von den Steinfliesen widerhallten. „So unbekümmert tritt kein Dieb auf“, sagte sich der Pfarrer und neigte sich etwas vor, um den Eintretenden besser sehen zu können.

Der Kleine, der da so selbstsicher, ohne nach links und rechts zu sehen, direkt auf die Krippe zulief, war ein etwa fünfjähriges Bübchen aus dem Dorf. „Wie wird er erschrecken, wenn er die Krippe leer findet“, dachte der Pfarrer mit Bedauern. Aber was trug er im linken Arm, sorglich mit dem Mäntelchen versteckt? Ob er dem Jesuskind ein Spielzeug bringen wollte? – Schon manchmal hatte der Pfarrer bunte Murmeln und Bälle und Süßigkeiten gefunden, die Buben und Mädchen dem Kind in der Krippe wie einem kleinen Spielkameraden heimlich gebracht hatten. Aber was der Kleine jetzt unter dem Mäntelchen hervorholte, schien ein großes Spielzeug zu sein.

Der Pfarrer vergaß für einen Augenblick seine Rolle als Detektiv und schob den Vorhang zurück, um zu beobachten, wie der Kleine sich verhielt, wenn er die Entdeckung machte, dass das Jesuskind verschwunden war.

Aber von Erschrecken war nichts zu bemerken. Das Kind beugte sich über die leere Krippe und legte mit äußerster Behutsamkeit das Mitgebrachte hinein. Dann glättete er sorgfältig Stroh und Moos ringsum, und als es dabei zur Seite trat und den Blick auf die Krippe freigab, glaubte der Pfarrer, seinen Augen nicht trauen zu dürfen – denn da lag vor ihm lächelnd, mit zärtlich ausgestreckten Händchen, das verschwundene Jesuskind.

Nun wandte sich der Knabe zum Weggehen. Aber dann blickte er sich noch einmal um und nickte dem Kind in der Krippe so vertraut und lächelnd zu, wie einem guten Kameraden nach fröhlichem Spiel.

Da stand der Pfarrer vor ihm.

„Wie kommst du zu dem Jesulein?“, fragte er maßlos erstaunt. „Wo hast du es gefunden?  Oder wer hat es dir gegeben?“

„Niemand hat es mir gegeben“, sagte der Bub, „ich habe es aus der Krippe genommen.“

„Aber warum denn? Was hast du denn mit dem Jesuskind gemacht?“

Jetzt wurde der Kleine verlegen und blickte scheu vor sich hin.

Dann schaute er den Pfarrer treuherzig an und sagte: „Herr Pfarrer, das war nämlich so: Ich hätte so gern einen schönen Roller gehabt, weil ich doch so gern Roller fahre.“

„Und hast du keinen bekommen?“, fragte der Pfarrer voll Bedauern.

„Meiner Mutter war er zu teuer“, erklärte der Bub, „und da hab ich mir vom Christkind einen gewünscht.“

„Und das Christkind hat dir den Roller gebracht?“

„O ja, Herr Pfarrer“, sein Gesichtchen strahlte. „Einen ganz wunderschönen Roller. Und ich bin so glücklich und dem lieben Christkind so dankbar. Ach, Herr Pfarrer, und da hab ich gedacht, wo doch alle Kinder so gern Roller fahren, würde es dem Christkind auch Freude machen, und weil ich ihm so dankbar bin, wollte ich ihm mal zeigen, wie schön es sich mit dem neuen Roller fahren lässt…“

„Und da bist du mit dem Jesuskind Roller gefahren?“

„Ja, Herr Pfarrer, jetzt eben in der schönen Mittagssonne. Drei Ehrenrunden hab ich mit ihm um die -Kirche gemacht.“

 

 

 

 

Hallo Kinder!

Donnerstag, Dezember 24th, 2020

Das 24. Türchen am Adventkalender ist geöffnet und nun warten alle darauf, dass das Christkind kommt!

Hab noch ein bisschen Geduld, bald ist es soweit!

Weihnachten 2020

Donnerstag, Dezember 24th, 2020

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser der volxzeitung!

Ein besonderes Jahr mit vielen Herausforderungen neigt sich dem Ende zu. Das Team der „volxzeitung allentsteig“  möchte sich bei Ihnen für das Interesse an unserer Internetzeitung ganz herzlich bedanken.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein gesegnetes und fröhliches Weihnachtsfest!

Bleiben Sie gesund!

 Herzlichst Ihre volxzeitung

Friedenslicht aus Bethlehem

Mittwoch, Dezember 23rd, 2020

Friedenslicht aus Bethlehem (Bitte anklicken!)

Nur noch zwei Tage bis zum Heiligen Abend

Dienstag, Dezember 22nd, 2020

Die 4. Kerze brennt

Sonntag, Dezember 20th, 2020

Wir sagen euch an den lieben Advent.

Sehet, die vierte Kerze brennt!

Gott selber wird kommen, er zögert nicht.

Auf, auf, ihr Herzen, werdet licht!

Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr!

Schon ist nahe der Herr!

Foto: Susanne

Zum vierten Adventsonntag (bitte anklicken!)

Alle warten auf das Christkind. Jetzt dauert es nicht mehr lange …..

Alle warten …..

Nur mehr vier Tage bis zum Heiligen Abend!

Sonntag, Dezember 20th, 2020

 

4. Adventsonntag

Schüleraufsatz: „Der Adpfent“

Der Adpfent ist die schönste Zeit im Winter. Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und mit K. Drei Wochen vorm Christkindl stellt der Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen dabei helfen. Viele Krippen sind fad, unsere nicht, weil wir haben mords coole Figuren drin.

Ich habe einmal den Josef und das Christkindl aufn Ofen gestellt, damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß. Das Christkindl ist ganz schwarz wordn und den Josef hats zrissen. Ein Haxn von ihm ist bis in den Keksteig geflogen und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat ma eine Watschn gegeben und gesagt, dass nichtt amal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind. Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut das nicht guat aus.

Aber ich habe Gottseidank viele andere Figuren und der Josef ist jetzt der Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der als einziger so klein ist, dass er in den Futtertrog passt. Da hat aber meine Mama gesagt, da Asterix ist kein Christkindl nicht, da ist des schwarze Chrindkindl noch gscheiter. Es ist zwar verbrannt, aber immerhin a Christkindl. Hinterm Chrstinkindl stehen 2 Oxn, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Saurier habe ich hingestellt, weil dass de Oxn und der Esel net so allein sind.

Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher.

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Mein Weihnachtswunsch

Sonntag, Dezember 20th, 2020

Die drei Engelsbuben aus dem „Hummelbuch“

sind schon unterwegs!

Heute ist der letzte Freitag vor Heiligabend

Freitag, Dezember 18th, 2020

 

Wenn ihr für Weihnachten noch etwas basteln wollt, dann ist aber höchste Eisenbahn, dass die Geschenke auch zeitgerecht fertig werden.

Hopp hopp, auf geht’s, die Arbeit ruft!

Keine Idee, was es werden soll? Vielleicht findest du hier etwas!

https://www.kidsweb.de/weihnacht/weihnachten.html

oder

http://winter-wonderland.de

Weihnachtliches Ratespiel

Mittwoch, Dezember 16th, 2020

A

U

F

L

Ö

S

U

N

G

 

Z

U

M

 

R

A

T

E

S

P

I

E

L

  1. Stille Nacht, heilige Nacht
  2. Leise rieselt der Schnee
  3. O Tannenbaum
  4. Schneeflöckchen Weißröckchen
  5. Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen
  6. Süßer die Glocken nie klingen
  7. O du fröhliche
  8. Kling, Glöckchen, klingelingeling
  9. Driving Home For Christmas
  10. Rudolph, The Red Nosed Reindeer