Christbaum wiederverwerten?

Das Weihnachtsfest ist vorbei und dem schön und liebevoll aufgeputzen Christbaum geht es nun bald „an den Kragen“ oder er ist vielleicht schon „abgeräumt“.

Am Montag, dem 13. Jänner wird in Allentsteig der Baum von der Müllabfuhr abgeholt. Aber haben Sie sich überlegt, ob Sie nicht ein paar Teile davon nutzen können?

Hier ein paar Anregungen:

Besonders die Zweige sind vielseitig im Garten verwendbar. Man kann damit z.B. die Beete und Blumenkisterl abdecken und sie so vor Frost schützen.

Aber auch für den Kompost bietet sich eine Möglichkeit an. Wenn Sie viel Feuchtes, wie Küchenabfälle kompostieren, sorgen die Tannen- oder Fichtenzweige für eine bessere Durchlüftung.

In Zoos ist es üblich, den Tieren ausgediente Weihnachtsbäume als Futter oder Spielzeug zu überlassen. Wenn Sie Vögel zu Hause haben, können Sie aus den stärkeren Zweigen des alten Christbaumes neue Sitzstangen basteln.

Haben Sie einen Häcksler? Dann können Sie das Häckselgut als Mulch auf ihre Beete aufbringen. Die Mulchschicht verbessert die Bodenqualität und reduziert den Unkrautwuchs.

Wenn Sie die Nadeln rund um ihre Beete streuen, dann können Sie lästige Schnecken, die sich so gern am Gemüse laben, abhalten. Über den stacheligen Untergrund kriechen sie nicht so gern.

Natürlich können Sie den ausgedienten Christbaum auch als Brennholz verwenden, sofern Sie einen Kaminofen besitzen. In ofengerechte Stücke zersägen, trocknen lassen und es gibt ein herrliches Kaminfeuer.

Auch für ein entspannendes Vollbad eignet sich ihr Weihnachtsbaum. Die  Nadeln ergeben nämlich einen wunderbaren Badezusatz. Sammeln Sie eine Hand voll Nadeln und kochen Sie diese 10 Minuten lang. Gießen Sie den Sud ins Badewasser und die ätherischen Öle wirken schleimlösend und entspannend.

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Viel Spaß bei der Wiederverwertung!

 

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