Keime im Zwettler Trinkwasser

Im Zwettler Wasserleitungsnetz sind am Freitag Keime nachgewiesen worden. Die Gemeinde ruft deshalb dringend dazu auf, das Leitungswasser nicht zu trinken bzw. abzukochen.

Gegen Freitagmittag wurde die Stadtgemeinde davon verständigt, dass das Wasser derzeit keine Trinkwasserqualität besitzt – darüber informierten die „Bezirksblätter“ sowie die Gemeindehomepage. Laut Bürgermeister Herbert Prinz wurde der betroffene Versorgungsbereich mittlerweile aber wesentlich eingeschränkt. Im Betriebsgebiet von Zwettl und in den Gemeinden Friedersbach, Kleinschönau, Kleehof und Mitterreith hat das Wasser nach wie vor keine Trinkqualität.

Ergebnis der Wasserprobe am Montag

Mit der Chlorung des Wasserleitungsnetzes wurde nach Angaben des Bürgermeisters bereits begonnen, um die Keime abzutöten. Eine weitere Probe wurde eingeschickt, ein Ergebnis wird es aber frühestens Montagnachmittag geben, erst dann steht fest, ob Entwarnung gegeben werden kann oder nicht.

Die nachgewiesenen Enterokokken zeigen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine fäkale Verunreinigung an. Dazu kann es beispielsweise kommen, wenn eine Güllegrube undicht ist oder Silowässer auslaufen.

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Information der Stadtgemeinde

Quelle: ORF NÖ

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