Fortsetzung-Seite 2-Aufbruch nach der GRW 2015

Seite 2-Fortsetzung
Denken Sie, liebe Leser, nur daran, dass jährlich etwa 30 Jugendliche die Schule in Allentsteig als „Jugendnachwuchs“ verlassen und dann irgendwann einen Arbeitsplatz in Allentsteig oder Umgebung bräuchten. Derzeit sind fast immer Weiterstudieren oder Abwanderung die kommunale JUGEND-Lösung, nur wenige bekommen in Allentsteig oder näherer Umgebung ein Jungarbeitsplatz, aber irgendwann will sich jeder junge Mensch eine Existenz aufbauen, wenigen gelingt’s in Allentsteig zu bleiben, so verdünnt sich die Bevölkerung langsam von Jahr zu Jahr immer mehr.

Der junge Nachwuchs fehlt als Konsument und wenn es gelingt durch Förderungen und vielseitige Arbeitsplätze  wenigstens die Hälfte der Schulabgänger JÄHRLICH in Allentsteig zu halten oder junge Menschen nach dem Studium wieder zurückzubekommen, wäre viel ODER alles getan. Die Gemeinde würde wachsen.
Derzeit verliert die Stadt in nur 10 Jahren etwa 150-300 junge Konsumenten wegen der fehlenden Arbeitsplätze bzw. mit ihrer späteren Familie zusammen geht es bald um die 500-1000 Einwohner in 10 Jahren. Das fehlt für ein mögliches Wirtschaftswachstum. Zur Abwanderung kommt auch noch die wachsende Sterbestatistik, da Allentsteig relativ überaltert ist, also Pensionisten, die keinen Arbeitsplatz freigeben können.
Im Jahr 2001 gab es noch 2163 Einwohner, 2014 nur mehr 1949 Bewohner, seit 1869 hat Allentsteig 55 % an Bewohner verloren.
Diese vereinfachte „Milchmädchenrechnung“  zeigt, wie wir in weiteren 10-15 JAHREN  in  Allentsteig dastehen werden, wenn die Gemeinde weiterhin bei der Talfahrt zuschaut und mit keinen wirtschaftlichen Maßnahmen gegensteuert, auch wenn die Gemeinde eine zeitlang das gesamte freie Gemeindebudget dafür verbraucht, um die Stadt wachsen zu lassen, ist es die beste Investition, die sich ein Gemeinderat ausdenken kann.
Es wird damit nichts erreicht, wenn immer hingewiesen wird, dass es in anderen Städten des Waldviertels auch nicht besser wäre, was ohnehin nur sehr oberflächlich betrachtet ist, vergleicht man Gföhl, Ottenschlag, Vitis, Eggenburg u.a. mit diesen Ausreden und Entschuldigungen wird sich in Allentsteig nichts ändern. Man muss sich eben andere Kommunen, die ähnliche Rahmenbedingungen haben, einmal anschauen und nachdenken.

Die letzten 10 Jahre haben uns gezeigt, wieweit man kommt und was versäumt wird, wenn man zur Verwaltungsgemeinde, anstatt zur Gestaltungsgemeinde wird!! Es gibt im ÖVPProgramm den neuen Gemeinderates viele Zeichen, die auf eine Überwindung des Stillstandes und eines Neuanfanges hindeuten. Die Volxzeitung wird immer wieder nachschauen, auch wenn vielleicht mehr verlangt wird, als möglich ist!

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