GRW 2015 – Berichte und Informationen

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Atelier Freiraum Wien, Wolfgang Fasching


Der „Brückenschlag zur Zukunft blieb aus….“

Vor wenigen Tagen hat FPÖ-Kainz  im Kurier über die Absichten im FPÖ-GRW-Kampf 2015  informiert.
Viele hatten gehofft, dass sich der „ politische Schwung“ eines Alois Kainz nunmehr in der zukünftigen Gemeindepolitik fortsetzen werde und mit neuen Idee und Zielen für die Gemeinde aufgewartet werde, die in Allentsteig  zu mehr Wirtschaft und Arbeitsplätze führen würde.

Aber keine Rede davon und Sympathisanten der FPÖ zeigen sich nun  vom FPÖ-Wahlstart in Kurier heute enttäuscht, sie hätten sich mehr Engagement mit Blick auf die Zukunft der Gemeinde erwartet.
Weiterhin wird als oberstes Ziel die Verhinderung der absoluten Mehrheit angeführt, als ob sich damit in Allentsteig etwas ändern würde, wenn man nicht einmal die Richtung für die Zukunft  angeben kann, denn Verhindern alleine bringt keine Wirtschaftsbetriebe und Arbeitsplätze für die Jugend, sodass die „Kernprobleme“ Allentsteigs ausgespart bleiben.
Leider geht es in den FPÖ-Anträgen der letzten Jahre hauptsächlich um Korrekturen in der Gemeindebürokratie, um Verwaltung und weniger Gestaltung, worin die eigentliche Aufgabe einer Gemeindepartei zu sehen wäre, denn zur Verwaltung hat die Gemeinde ohnehin ihre fachkundigen ausgebildeten Angestellten, die das gelernt haben.
Während sich die FPÖ-Interessenten in Allentsteig wohl konkrete Antworten zu den Fragen Veranstaltungssaal, Therapiezentrum, Ausbau des Stadtberges, Seniorenpolitik, Weiterentwicklung der Neuro-Rehab,  vielseitige Jugendarbeitsplätze, Verkehrsanbindung zum Bahnhof, Wirtschaftswachstum,
öffentliche und privatwirtschaftliche Betriebe, Geschäfte usw. erwartet hätten, geht es im GRW Kampf der FPÖ scheinbar nur darum,  den Wahlerfolg anderer Parteien klein zu halten und zu verhindern.Wenn das alles ist, werden sich viele WählerInnen ihre Gedanken dazu machen müssen, wer ihre Stimme am 25.Jänner 2015 bekommt.
Nach diesem Erstausritt  von FPÖ-Kainz im Kurier wird es sicher noch viel Werbepapier geben, wo auch auf die existenziellen Fragen der Gemeinde Allentsteig eingegangen wird, wo es vielleicht sogar ein Entwicklungsprogramm für Wirtschaft und Arbeitsplätze gibt, bis dahin sind aber nur mehr knapp drei Wochen Zeit, um die Bevölkerung für die FPÖ-Vorhaben, so es solche gibt, zu gewinnen.
Es ist aber für alle Parteien an der Zeit, mit den Wahlversprechen und Vorhaben für die nächsten 5 Jahre herauszurücken, denn es braucht auch auch Zeit zum Lesen und eine Diskussionsphase im Wahlvolk, wo immer sie auch stattfindet, wäre auch demokratieförderlich. Viel Zeit ist nicht mehr!
Entwicklung und Zukunft immer nur der Mehrheitspartei zuzuschieben, um selbst nicht aktiv zu werden, dürfte für eine Partei mit Gemeindeverantwortung nicht ausreichen, um den Bürgermeisteranspruch zu stellen. Auch oppositionelle Parteien können sich Verbündete für ein Projektvorhaben oder ein Wirtschaftsprogramm über Zusammenarbeit und Kooperationen suchen und gemeinsam mit der Macht der Mehrheit in der Zukunft Projektvorhaben umsetzen. Politik muss nicht immer „Gegeneinander“ sein, sie kann auch „Miteinander“ sein, es muss nicht darum gehen, wer mehr Macht hat, sondern wer die besseren Ideen hat und sich am Nutzen der Bevölkerung bei den Entscheidungen orientiert! Das wäre doch auch etwas für Allentsteig!

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