Am Sonntag wird gewählt!

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Am Sonntag wird der Gemeinderat neu gewählt!

Dazu ein kommunalpolitischer Kommentar der Allentsteiger Volxzeitung!

Das stimmt eine Bevölkerung neugierig und in den verschiedenen Flugschriften konnten die Parteiprogramme zur künftigen Gemeindearbeit nachgelesen werden. Bei den persönlichen Kontakten mit den diversen Wahlwerbern hatte die Bevölkerung Gelegenheit, sich noch näher über die Wahlziele zu informieren und über die Parteienangebote nachzudenken.
Derzeit liegen die Wahlprogramme der ÖVP, SPÖ, FPÖ und Dr.Kurt Kastner  in den Haushalten auf, die früheren Wahlfoldern mehr oder weniger ähnlich sind.
Freilich schwer machen es die Parteigranden den politischen Kommentatoren mit ihren Wahlprogrammen nicht.
Betrachtet man die Parteifolder insgesamt, so dürfte  uns eine recht  solide Gemeinderatsperiode bis 2020 bevorstehen, neue Herausforderungen und Entwicklungsansätze in der Kommunalpolitik sind vorerst noch nicht näher angekündigt, man scheint sich auf eine Phase der kommunalen Konsolidierung, der  Konzentration auf die Verwaltung bereits bestehender Infrastrukturen in den nächsten Jahren zu verlegen.
Insgesamt zeigte sich bis jetzt ein ruhiger toleranter Wahlkampf in Allentsteig, der den WählerInnen den Einruck auf gemeinsame Arbeit und gegenseitigen Respekt vermittelt.
Für einen Höhepunkt in der politischen Bewegung sorgte alleine die ÖVP, die mit ihrem neuen Spitzenkandidaten Manfred Zipfinger in den Wahlkampf zog.

Gleich zum Wahlstart packte der neue ÖVP-Obmann Manfred Zipfinger mutig die Wiedervereinigung der ÖVP mit PRO Allentsteig an und konnte damit in Allentsteig gleich seinen ersten wichtigen politischen Erfolg für sich buchen, wobei ihm nicht nur sein persönliches Verhandlungstalent, sondern auch die mehrjährigen Erfahrungen als ÖVP-Wirtschaftsbundobmann zugute kamen.

Er beginnt mit der Machtablöse, Kramer tritt zurück und macht damit den Weg für eine Wiedervereinigung der ÖVP mit PRO nach 10 Jahren wieder frei.

Manfred Zipfinger wird  neuer ÖVP Obmann, erneuert den Parteivorstand mit neuen Leuten und holt als seine Stellvertreter  Jürgen Koppensteiner aus der Stadterneuerung  und Josef Weixlberger als langjährigen erfahrenen ÖVP-Kommunalpolitiker ins Boot.

Geschickt und erfolgreich zur Zufriedenheit der Bevölkerung sorgten ÖVP-Obmann Manfred Zipfinger und der ehem. StR Josef Weixlberger von den PRO-Leuten für die schon lange gewünschte Wiedervereinigung beider ÖVP-Wahlparteien in Allentsteig.
Damit hat PRO Allentsteig  zum Aufbau einer neuen  „gemeinsamen ÖVP“ in Allentsteig wesentlich beigetragen, denn aus den  400 ehem. PRO Wählern werden sicher Mandatsgewinne für die ÖVP zu erwarten sein.
Ein Großteil der PRO-WählerInnen dürfte in ihre Stammpartei wieder zurückkehren, das sollte der ÖVP wieder ihre 14 Gemeinderäte einbringen.
Dieser mutige Schritt des neuen ÖVP-Obmannes Manfred Zipfinger und seines Stellvertreters Josef Weixlberger schuf in Allentsteig die Rahmenbedingungen für eine gemeinsame ÖVP in Allentsteig, wenngleich auch nicht immer zur Freude der Opposition.

Das Ergebnis der GrW-2015 wird also mit Spannung zu erwarten sein, wohin schlussendlich die 4 Mandate der ehem. PRO Allentsteig Wahlpartei wandern werden!
Endgültig kommt man zum Schluss, in keinem der Parteiprogramme für 2015-2020 finden sich derzeit größere Projektfelder, die umzusetzen wären, es scheint eine recht ruhige, friedliche, auf Erhalten, Sichern und Bewahren ausgerichtete  Gemeinderatsperiode zu werden, die sich der Verbesserung und Erweiterung bestehender Einrichtungen widmet und damit in der Bevölkerung für Zufriedenheit, Information und Kommunikation sorgt.

So wird bei Versprechungen und Zielen vorerst vorsichtig agiert, was aber nicht so auszulegen ist, dass Chancen für neue Strukturen und Stadtentwicklungen  nicht wahrgenommen würden, aber „Schritt für Schritt zum Fortschritt“, wie es ÖVP-Obmann Stv. Jürgen Koppensteiner im Folder artikuliert.

Bis es aber soweit ist, bleibt weiterhin die seinerzeitige Gründungsarbeit für die Neuro-Rehab l997-2005 mit der Umstrukturierung des A.ö.KH Allentsteig das bisher bedeutendste Arbeitsplatzprojekt der letzten Jahrzehnte und damit auch ein Beispiel dafür, dass durch Ausdauer, Geduld und Anstrengungen viel erreicht und bewegt werden kann.
Hier kann man es mit Wernher von Braun halten: „In Zukunft wird sich die Utopie beeilen müssen, wenn sie die Realität einholen will“.

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