Veranstaltungskalender der ASTEG-Kleinregion Allentsteig zeigt umfangreiches Programm

Der Veranstaltungskalender der ASTEG ist ein Beispiel, wie durch jahrelange Arbeit ein neues und innovatives Projekt in einer Gemeinde, Region entsteht.

Bereits um 1990 gab es in der Gemeinde Allentsteig die Idee, ein „Kleinregionales Entwicklungskonzept für die Region Allentsteig“ zu erstellen. Ein fortschrittlicher und zukunftsorientierter Gemeinderat fasste den Beschluss

und gab dem Bürgermeister „grünes Licht“ dafür. Es war auch gerade die Zeit, wo das Land NÖ. eine beachtliche Förderungssumme über die NÖ. Raumordnung modern denkenden Gemeinden zur Verfügung stellte. Allentsteig hat die Nachbargemeinden eingeladen, mitzutun, um für die Region neue Zukunftsperspektiven aufzubauen. So hat das alles mit einer konstruktiven Idee begonnen und noch heute ist die ASTEG eine Gemeinschaftseinrichtung der Regionsgemeinden, wobei damals Allentsteig die Miteinbeziehung des Truppenübungsplatzes mit Hilfe von BM Dr. Fasslabend, LR Mag.Freibauer zustande brachte.

Das Ziel war eine gemeinsame Entwicklung der Region mit den Nachbargemeinden. Das gelang nicht aufs erste Mal. Die Gemeinde Allentsteig musste öfters einladen, um zu einer gemeinsamen Vorgangsweise zu kommen. Besonders unterstützt wurde der Vorschlag Allentsteigs von Bgm. Hugo Hammerl und Brigdr Franz Teszar.
Schon bald nach einigen Jahre fasste man im Land NÖ den Entschluss für ganz Niederösterreich Kleinregionen als Impulsgeber zu gründen.
Die Kleinregion Allentsteig war damals organisatorisch und inhaltlich schon Vorbild, der Entwicklung weit voraus und so blieb die Kleinregion ASTEG in ihrer ursprünglichen Gründungsstruktur erhalten, bestehend aus nur  4 Gemeinden und dem Truppenübungsplatz, während in anderen Regionen bis zu 20 Gemeinden auf eine Kleinregion zusammengelegt wurden, wodurch  die Aufteilung der Förderungsmittel, die Vergabe der Funktionärsposten  und die Zuteilung von Projektförderungen schwieriger ist, weil jede Gemeinde möglichst viel vom „Kuchen“ haben möchte.

Es ist immer der Vorteil, wenn man bei den „Ersten“ ist, die eine Idee oder eine Entwicklung aufgreifen. Das setzt in einer Gemeinde einen engagierten Bgm. und Gemeinderäte voraus, die zupacken und keinen persönlichen Einsatz scheuen, wenn sie ihre Aufgaben als gewählter Mandatar ernst nehmen  und sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientieren.

Es war also ein Vorteil, schon so früh voraus zu sehen, wie die Entwicklung kommen wird und wir waren bei den ersten Kleinregionen im Waldviertel dabei.
Das erleichterte auch die kommunale Entwicklung und die Bereitschaft des Landes NÖ. für künftige Projekte.
Strukturelle Nachholmaßnahmen in der  Gemeinde wurden auch für Allentsteig leichter erreichbar (Kultur, Krankenhaus, Neuro-Rehab, Sanierung des Gemeindehaushaltes, Dorf- und Stadterneuerung, kommunaler Ausbau, Siedlungsbau, Stadtbergerneuerung, Kinderspielplatz, Förderung Musikerhaus, Schulsanierung). Auch die Nachbargemeinden profitierten von der Gründung der Kleinregion, wo Bgm.Hammerl aus Schwarzenau seine besonderen Verdienste hat.
Für die Kleinregion ASTEG war der Zusammenschluss auch für eine gute Nachbarschaft und die Kommunikation sehr wichtig, denn durch die Auflösung der Gerichtsbezirke verloren diese Städte ihre kleinzentrale Funktion, nur mehr die Bezirksstädte zählten.
In dieser Zeit wurden auch die Schwerpunkte ausformuliert und zum Teil in das W.I.N. eingebracht, wie z.B. das „Sicherheitszentrum – Truppenübungsplatz“, „In Sicherheit alt werden“, „Menschen 50 plus“ u.v.a..
Seitens der Kultur wurde am Stadtberg das Kunstwerk „Titler“ erstellt, das damit zu der bleibenden Erinnerung an Frau LHSTV Liese Prokop zählt, denn es war einer ihrer letzten Kulturförderungen, bevor sie BM für Inneres wurde.
Das „Kleinregionale Entwicklungskonzept der ASTEG“  wurde 2005 fertig gestellt und enthält im Wesentlichen die Schwerpunkte, wie sie in den vielen Jahren vorher erarbeitet wurden. In der Zeit nach 2005 wurden Radfahrwege markiert, Radwandertage veranstaltet, Regionstafeln aufgestellt, Regionsfeste veranstaltet, das sind so nach außen sichtbare Aktivitäten der ASTEG seit dem Jahr 2005.
In der Gemeinde Allentsteig liegen zahlreiche Projektvorarbeiten auf, die aber bisher teilweise nicht weiter verfolgt wurden (Seekonzept, Kompetenzzentrum Alter hat Zukunft, Migrationszentrum, Kulturzentrum, Beratungsstellen, Schulschwerpunkte u.a.)
In jeder Gemeinde der Kleinregion entstanden Projektideen, die neue Inhalte und neuen Schwung in die Gemeinden brachten bzw. bringen sollten. Die Gemeinde Schwarzenau hat sich für neue Strukturen im Bereich Wirtschaft und Kultur sehr  erfolgreich eingebracht. Es bleibt das Verdienst des ehemaligen Schwarzenauer Bürgermeisters Hugo Hammerl, die Gründung der ASTEG von Anfang an  unterstützt und mitbegründet zu haben.  Bgm. Elsigan als Nachfolger ist es gelungen, die Arbeit seines Vorgängers mit viel Elan fortzusetzen.

Im Folgenden lesen Sie Auszüge aus „NÖN WOCHE 44/2004“

ASTEG-Vier Gemeinden auf dem Weg in die Zukunft 1. Teil

ASTEG- Vier Gemeinden auf dem Weg in die Zukunft. Teil 2

ASTEG-Die “Menschen 50 plus” stehen im Mittelpunkt. Teil 1

ASTEG-Die “Menschen 50 plus” stehen im Mittelpunkt. Teil 2

Die Gründung der Kleinregion Allentsteig zählt zu den Erfolgsstorys der kommunalen Entwicklung, die sich in gemeinschaftlichem Denken, kulturellem Austausch und neuen Projektansätzen zeigt, wobei sich in den letzten Jahren eine aktive Veranstaltungstätigkeit entwickelt hat, welche die vier Gemeinden nach Auflösung des Gerichtsbezirkes wieder zu einer Region verbunden hat. So zeigen sich im Veranstaltungskalender ASTEG 2013 ein umfangreiches Arbeitsprogramm in jeder Gemeinde, wie z.B. in Allentsteig „Advent in Allentsteig“, Pfarrkaffee im Pfarrheim“, „Wildspezialitäten im GH Haider Thaua“, „Mutterberatung im Amtshaus“, „Vortrag in der Neuro-Rehab“, „Weihnachtsbuffet im GH Haider, Thaua“ und eine Vorschau für 2014 mit dem Benefizkonzert des Hilfswerkes, dem Jahrmarkt in Allentsteig u.a.m.

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