Archiv für Juli 2012

Schlecker Österreich heißt jetzt “daily”

Dienstag, 31. Juli 2012

Die angeschlagene Drogeriemarktkette Schlecker Österreich ist an die österreichische Restrukturierungsgesellschaft TAP 09 verkauft worden.

Der Fonds und der deutsche Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz unterschrieben gestern Abend in Linz den Kaufvertrag, teilte die Insolvenzverwaltung heute in einer Aussendung mit.

TAP 09 übernimmt alle 1.350 Schlecker-Standorte in Österreich, Italien, Polen, Belgien und Luxemburg. Die Drogeriemarktkette soll unter dem Namen „daily“ zu einer Nahversorgungskette umgebaut werden.

Quelle: ORF

Austo-Fonds übernimmt Schlecker Österreich

Dienstag, 31. Juli 2012

Fonds TAP 09 übernimmt Schlecker
Renate Graber, 30. Juli 2012, 23:42

Die Managementgesellschaft von Rudolf Haberleitner übernimmt dem Vernehmen nach alle Filialen der Kette

(mehr…)

“Fensterbär” sorgt für Aufregung

Samstag, 28. Juli 2012

Fotos werden via Facebook in die ganze Welt verbreitet und einen eigenen Song gibt es auch schon.

Mehr dazu …. http://wien.orf.at/news/stories/2543132/

Vorsicht Laserstrahl

Mittwoch, 25. Juli 2012

In der Ottensteinerstraße beim See vor dem Bundesheerschranken, auf der Panzerstraße Richtung Lager Kaufholz und auf der Straße nach Merkenbrechts stehen am Straßenrand neue Warnschilder:

Vorsicht Laserstrahl

Und was jetzt???

Wie “sieht” die Gefahr aus?

Wie sollen sich Jogger, Spaziergänger, Autofahrer verhalten?

Warum wird die Bevölkerung nicht informiert?

Traktor völlig ausgebrannt

Mittwoch, 25. Juli 2012

Ein 73-jähriger Pensionist fuhr am 24.7.2012, gegen 17.15 Uhr mit dem Traktor seines Sohnes von der Ortschaft Germanns kommend zur sogenannten Ried Haltergraben im Bereich des TÜPL Allentsteig, um bei dem dort gepachteten Feld Arbeiten zu verrichten. Kurz nachdem er bei dem Weizenfeld angekommen war, bemerkte er, dass an der Rückseite der Zugmaschine, im Bereich des Sitzes, Rauch aufstieg. Er stellte den Motor sofort ab und stieg von der Zugmaschine. Er konnte nicht mehr verhindern, dass binnen kürzester Zeit der gesamte Traktor in Brand geriet. Der Traktor stand zu diesem Zeitpunkt auf einem abgemähten Kleefeld, sodass sich der Brand auf dem Boden nicht ausbreitete.
Der Penionist verständigte den FF Notruf. Die nach etwa 20 Minuten eintreffende FF Winkl und ein Löschfahrzeug des TÜPL Allentsteig konnten aber nicht mehr verhindern, dass die Zugmaschine völlig ausbrannte.
Menschen kamen nicht zu Schaden. Der Wert der Zugmaschine dürfte etwa 25.000.-€ betragen haben. Als Brandursache wird ein technischer Defekt im Bereich der Hydraulikflüssigkeit bzw Verkabelung an der Rückseite der Zugmaschine, angenommen.

Presseaussendung SID Niederösterreich

Vor 35 Jahren: 3000 Personen demonstrierten in Allentsteig

Dienstag, 24. Juli 2012

Atomkraftwerk Zwentendorf: Der Widerstand gegen die Atomkraft wuchs in Österreich immer mehr an. Auch wenn sie friedlich genutzt werden sollte, blieb das noch ungelöste Problem der Lagerung des Atommülls. Standorte für ein End- oder wenigstens Zwischenlager wurden u.a. auch im Waldviertel – Perweis bei Bernschlag – gesucht.

Die Stadtgemeinde Allentsteig hat sich in seiner Sitzung vom 30.9.1976 einstimmig gegen die Lagerung des Atommülls im Gemeindegebiet ausgesprochen und die Allentsteiger Bevölkerung hat in einer Fragebogenaktion im März 1977 nachweislich mit Unterschriften ebenfalls zu 89% den gefassten Gemeinderatsbeschluss bestätigt.

Traktordemonstration gegen Atommüll Foto Wolfgang Maister

Waldviertel JA – Atommüll NEIN

25.6.1977: 3000 Personen demonstrierten, unterstützt von unzähligen Traktoren, gegen eine geplante Atommülldeponie im Waldviertel.

“Ich werde mir im Waldviertel keinen Bürgerkrieg anzetteln”, soll Bundeskanzler Kreisky nach der Traktordemonstration in Allentsteig erklärt haben.

Die Volksabstimmung zur Inbetriebnahme von Zwentendorf am 5. November 1978 brachte das AUS für das Kernkraftwerk in Österreich.

Leserbrief einer Allentsteiger Gemeinderätin

Montag, 23. Juli 2012

Seekonzept
Wozu brauchen wir eine Firma, eine Arbeitsgruppe etc. die ein neues Seekonzept für Allentsteig entwickelt?
Den Teich gibt es in Allentsteig schon immer. Dass dieser Teich vor Jahrzehnten das Badeparadies der Allentsteiger war, wird vielen noch in guter Erinnerung sein. Wir hatten ein wunderschönes Badehaus (wurde unter dem damaligen Bürgermeister Dir. Schaffarik abgerissen) mit Kabinen und Kästchen. Für die Schwimmer gab es mehrere Einstiege ins Wasser, in Form zweier breiten Holztreppen und mehrerer schmaler Metalltreppen. Gerne benützt wurden von allen die große Rutsche sowie das Trampolin. Die Nichtschwimmer erfreuten sich an einen, mit Bojen abgegrenzten, Nichtschwimmerbereich, in dem auch eine kleine Rutsche vorhanden war. Für die Kleinkinder wurde mit einem weißen Holzzaun ein Bereich abgegrenzt, wo das Wasser ganz seicht war. So war der Badespaß ungetrübt und passieren konnte nichts.
Zwei breite Holzstege im Teich boten Gelegenheit zum Liegen. Ebenso konnte man sich „an Land“ auf den vielen Holzpritschen ausbreiten, die zur Genüge vorhanden waren. Platz war genug für alle. Sogar das Bundeheer wurde in Lastwägen zum Teich chauffiert, Parkmöglichkeit für die LKWs fand sich am Teichdamm.
Für die hungrigen Badegäste gab es den Kiosk von Weber Gusti. Eis, Schnitten, Wurstsemmeln, Getränke etc konnte man da kaufen. Dieser Kiosk hatte eine kleine Terrasse, wo Tische und Sesseln aufgestellt waren. Diese Terrasse war beliebt bei den Senioren, konnten sie hier, im Schatten sitzend, das geschäftige Treiben am Teich miterleben.
Mit einem Schlag war dieses idyllische Badeleben vorbei und das Badeparadies zerstört – nämlich zu dem Zeitpunkt als die damalige Gemeindeführung unter Bgm. Schaffarik den Bau des Waldbades beschloss. Rund um den vormaligen Badebetrieb am Teich war nun alles tot – wo vorher quirliges Leben, Regsamkeit geherrscht hatte, war nun Grabesstille. Unser wunderschönes altes Holzbadehaus, aus der Jahrhundertwende, wurde durch einen hässlichen Betonklotz ersetzt.
Nun will man wieder einmal zu Taten schreiten und sich ein Denkmal, wenn auch ein unrühmliches, setzen.
Die ÖVP-Fraktion hat bei der letzten Gemeinderatssitzung am 28.06.2012 ein „Seekonzept neu“ beschlossen. Kosten ca. Euro 500.000!!!!!!
3 Varianten sind zur Auswahl gestanden.
1. Variante :Ein Bad bei der Jugendwiese (von der Entfernung ja ganz günstig!!!!),
2. Variante: Ein Bad ungefähr beim ehemaligen Badegelände
3. Variante: Bestehende Waldbad renovieren

Gott sei Dank wurden auch Kinder befragt. Die haben sich für Variante 2, ein Bad in der Nähe des ehemaligen Badeplatzes entschieden.
Wenn nun auch die bestehenden Ressourcen genutzt würden(das würde auch billiger kommen), wäre das schön. Aber nein, das geht gar nicht. Man muss alles neu erfinden! Den ehemaligen „Badestrand“ (das Gelände ist ja immer noch vorhanden) in das neue Konzept zu integrieren, fällt keinem ein. Eine größere Liegefläche muss geschaffen werden, auch wenn dafür Bäume geopfert werden müssen. Welcher Träumer glaubt, aufgrund eines Bades, in ungefähr der Mitte des Teichs, würde der Massentourismus angelockt, soll die nächsten 1000 Jahre weiterschlafen. Ein Becken im Teich, laut Stadtrat Waldhör für Schwimmer, die keine Fische wollen, ist in meinen Augen ein riesengroßer Unsinn. Auch im Meer ist allerlei Getier vorhanden und die Leute gehen dort baden.
Auf die Frage von GR Jungwirth, warum man den alten Teil in die Pläne nicht integriert hat, waren die Antworten: die Liegefläche wäre dort zu klein, es wird auch einen Verbindungsweg geben, laut Fr. Stadtrat Weber ist dieser Teil auch für Leute, die den Kinderlärm nicht wollen. Und dies aus dem Munde einer Lehrerin!!
Wie man bei der Präsentation gehört hat, laufen einige Pumpen, die zur Betreibung dieses Projektes erforderlich sind, Tag und Nacht. Da werden die Kosten nicht gerade gering sein. Zur Betreuung dieser Anlage wird eine Person notwendig sein, es wird aber keinen Bademeister geben. Angeblich ist das rechtlich auch in Ordnung!
Der geplante Sprungturm kann auch nicht umgesetzt werden, aufgrund der geringen Tiefe des Teichs.
Stadtrat Kainz hat sich erkundigt, der Betrieb im Waldbad kann aufrecht erhalten werden. Die Pumpe ist nicht kaputt, sie ist zwar 30 Jahre alt, hat aber einen stabilen Kern. Sollte die Pumpe in ferner Zukunft (in ein, zwei, fünf, 10 Jahren oder nie, das kann niemand voraussehen, wir sind alle keine Hellseher) doch einmal kaputt werden, würden sich die Kosten auf ca. Euro 140.000 belaufen.
Auf Frage der SPÖ was bei einem Neubau mit dem Waldbad geschehen soll, ist man anscheinend noch unschlüssig. Entweder ein Campingplatz, WC und Duschen wären ja vorhanden oder man könnte auch einen Beachvolleyplatz machen. Also was jetzt! Ich frage mich, was ist das für ein Konzept? In meinen Augen nicht gut durchdacht.
Stadtrat Kainz hat einige berechtigte Fragen bezüglich dieses Projektes gestellt, worauf GR Klang gemeint hat, man muss zuerst über das Projekt abstimmen und dann könnte man Fragen stellen. Ich muss sagen, GR Klang hat schon eine eigenartige Vorstellungsweise! Meiner Meinung nach muss man im Vorfeld Fragen abklären, um entscheiden zu können, ob man die Verantwortung für ein Projekt mittragen will oder nicht.
Da in den letzten Jahren nichts von den Wahlversprechen der ÖVP umgesetzt worden ist, hat es für mich den Anschein, man will die Bevölkerung nun zwanghaft mit einem Projekt beglücken. Hört man sich aber in der Bevölkerung um, sind sehr viele von diesem Projekt überhaupt nicht angetan. Warum wird die Bevölkerung nicht befragt?
Das Geld, das man jetzt unnütz verpulvern will, könnte man anderweitig einsetzen, z. B. in der Altersvorsorge.
Man kann nur sagen, oh Du armes Allentsteig. Vor Jahren warst Du eine blühende Stadt!  Was haben sie nur mit Dir gemacht?

Gemeinderätin ADir Erika Jungwirth, Allentsteig

Klar und deutlich bekennt sich GR ADir.Erika Jungwirth zum Stadtsee, der in seiner natürlichen Schönheit erhalten werden soll:

“Das Waldbad erhalten und auch im See baden können, so wie es jetzt eben auch ist. Ich will  das Becken und auch die Verlegung der Liegefläche nicht!“

Der Stadtsee – unser Juwel

Montag, 23. Juli 2012

Stadt Allentsteig mit Blick auf den See und Bad  Foto GrüllSchon um 1900 wurde Allentsteig von Sommerfrischlern gern aufgesucht, die ihren Urlaub hier verbrachten. Besonders durch die Werbung der Familie Oberlehrer SCHAICH entwickelte sich Allentsteig zur SOMMERFRISCHE. Den Gästen standen nicht nur Privat- und Pensionswohnungen, sondern auch eine Reihe von Gasthöfen zur Verfügung. Vielfach verbrachten die Mütter mit ihren Kindern die Ferienwochen in Allentsteig und die arbeitenden Väter kamen mit der Franz-Josefsbahn (scherzhaft “Busserlzug” genannt) zum Wochenende aus Wien und fuhren am Montag in der Früh wieder zur Arbeit.

Bootshaus am SeeEin Urlaubsparadies: Baden im See, Bootfahren, spazieren durch Wald und Wiesen

Badehaus am SeeDas ehemalige Strandbad, dahinter das Villenviertel am See

Von rund 400 Sommergästen wird berichtet. Im Hotel Schaich waren damals schon Ferienkinder auf Urlaub, heute kommen sie ins beliebte Feriencamp am See, ins “Waldviertler Jugenddorf”, wo erlebnis- und abwechlungsreiche “ferien 4 kids” in toller Atmosphäre geboten werden. Das “Waldviertler Jugenddorf”, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Allentsteig, besteht mittlerweile schon seit 30 Jahren und hat mehr als 12.000 Ferienkinder nach Allentsteig gelockt.

Stadtsee heute

Stadtsee heute: 1990 wurde er um ca. 14 Mio Schilling saniert, um der Verlandung Einhalt zu gebieten. Damit war der Stadtsee für weitere Jahrzehnte als Natur pur zum Baden gesichert. Niemand sollte diese Naturlandschaft, um die uns viele beneiden und von der alle begeistert sind, zerstören!

Vifzack

Mittwoch, 18. Juli 2012

Die NÖN bringt nun laufend Vifzacks

Das sind Schüler, die lauter Einser im Zeugnis haben oder das Schuljahr mit gutem oder sehr gutem Erfolg abgeschlossen haben.

Von der Volks- und Hauptschule Allentsteig waren bisher im Bild:

Jonas WALDHÖR, 1. Klasse Volksschule

Hannes HOFBAUER, 1. Klasse Volksschule

Lisa BINDER, 4. Klasse Volksschule

Vanessa FALTNER, 1. Klasse Hauptschule

Wenn Sie alle Vifzacks online sehen wollen bzw. wenn Sie sich für Vifzacks von anderen Bezirken interessieren, dann klicken Sie bitte folgende NÖN- Adresse an:

www.noen.at/vifzack

Herzliche Gratulation allen Vifzacks und weiterhin schöne Ferien!

Wir sind Europaschutzgebiet

Mittwoch, 18. Juli 2012

Seit kurzem zu sehen auf dem Weg von Allentsteig nach Döllersheim:

Europaschutzgebiet

Die NÖ Landesregierung hat mit der Verordnung über die Europaschutzgebiete das “Vogelschutzgebiet Truppenübungsplatz Allentsteig” erlassen.

Europaschutzgebiete sind Teil eines europaweiten ökologischen Netzes besonderer Schutzgebiete (Natura 2000) zur Sicherung seltener Lebensräume und Arten.

Ciconia nigra     Schwarzstorch
Haliaeetus albicilla     Seeadler
Circus pygargus    Wiesenweihe
Crex crex    Wachtelkönig
Dendrocopos medius    Mittelspecht
Lullula arborea    Heidelerche
Sylvia nisoria    Sperbergrasmücke
Luscinia collurio    Neuntöter
Tetrao tetrix tetrix    Birkhuhn
Circus cyaneus    Kornweihe