Göpfritz/Wild: Nach Einsatz: Feuerwehr stellt Einbrecher

Mit Schaufeln, Krampen und Brecheisen stellten zwölf Feuerwehrmänner auf dem Hof eines Kameraden vier mutmaßliche Einbrecher. Während der Besitzer bei einem Einsatz war, wollte die Bande seinen Hof ausräumen.

Hausbesitzer: Einsatz bei tödlichem Unfall
Während ein Feuerwehrmann in Göpfritz an der Wild in der Nacht auf Montag bei einem tödlichen Verkehrsunfall im Einsatz war, wollte eine ausländische Einbrecherbande seinen Hof ausräumen.

Dabei hatten die Kriminellen aber nicht mit der Kameradschaft der Waldviertler Florianijünger gerechnet, die auf dem Heimweg, auf eigene Faust und mit Arbeitswerkzeug bewaffnet, die mutmaßlichen Einbrecher stellten.

Bande ergab sich angesichts der Übermacht
Die zwölf Feuerwehrmänner in Göpfritz an der Wild umstellten den Hof ihres Kameraden, als sie bemerkt hatten, dass dort gerade Einbrecher ihr Unwesen trieben.

Die vierköpfige litauische Bande, die gerade dabei war in eine Halle einzubrechen, ergab sich angesichts der Übermacht prompt und wurde kurz darauf von der Polizei verhaftet.

Feuerwehr bemerkte Pkw der Bande
Die Feuerwehrmänner waren zuvor von Bergungsarbeiten eines tödlichen Verkehrsunfalls zurückgekehrt, als zwei von ihnen etwa gegen 1.00 Uhr ein Auto mit ausländischem Kennzeichen vor dem landwirtschaftlichen Anwesen ihres Kameraden aufgefallen war.

Der Landwirt selbst war noch im Einsatz und so riefen die beiden Verstärkung aus dem Zeughaus. Die Kollegen kamen sofort und stellten die Einbrecher couragiert mit ihren Werkzeugen.

Die vier mutmaßlichen Einbrecher werden nun von der Polizei verhört und zeigten sich bislang „wenig kooperativ“.

Quelle: ORF

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