Sobotka weist Kritik an Spitälern zurück

In der Diskussion um die Gesundheits- und Spitalsfinanzierung hat LH-Stv. Wolfgang Sobotka (ÖVP) erneut ein Bekenntnis zu allen 27 Spitalsstandorten abgegeben. Kritik an mangelnden Strukturreformen wies er am Donnerstag zurück.

Kleine Spitäler seien unverzichtbar

Im Zusammenhang mit der kürzlich aufgekommenen Diskussion um die Schließung von Spitalsstandorten hielt Sobotka fest, dass dies der falsche Weg sei, da kleinere Einheiten sehr effektiv arbeiten.

Gerade die kleinen Spitäler seien unverzichtbar für die Menschen und die Wirtschaft im ländlichen Raum, sagte Sobotka am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Krems.


Sobotka: „Zentrale Rolle bei Wertschöpfung“
LH-Stv. Sobotka präsentierte eine kürzlich durchgeführte Studie über die Bedeutung des Wirtschaftsfaktors Krankenhaus im Waldviertel.

„Die Landeskliniken spielen nicht nur für die Arbeitsplätze, sondern auch für die Wertschöpfung eine zentrale Rolle, weshalb sie einen unverzichtbaren Partner am Weg zu einem Top-Wirtschaftsstandort und zu einer sozialen Modellregion darstellen“, sagte Sobotka.

Kliniken im Waldviertel lösen jährlich 68 Millionen Investitionen aus.
87 Prozent der Mitarbeiter aus der Region

An den Beispielen Gmünd, Waidhofen an der Thaya und Zwettl sehe man, welche Impulse die Kliniken für die Region setzen.

An den drei Standorten sind etwa 1.500 Mitarbeiter beschäftigt, über 87 Prozent davon stammen direkt aus der Region.

Zudem lösen die Kliniken Investitionen in der Höhe von 67,7 Millionen Euro pro Jahr aus, wovon 64 Prozent in der Region bleiben. Des Weiteren werden dort 2.800 Arbeitsplätze gesichert, so Sobotka.

Quelle: ORF

Leave a Reply