Jeder vierte Österreicher ist ein „Erfinder“

23 Prozent der Österreicher hatte schon einmal einen Einfall für eine aus seiner Sicht sinnvolle Erfindung. 40 Prozent der Erfinder wollten ihre Idee auch umsetzen, etwas mehr als ein Drittel hielt die Verwirklichung für aussichtslos.

Technische Verbesserungen
23 Prozent, das entspricht rund 1,5 Millionen Personen, gaben bei der Befragung durch das Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS an, schon einmal Einfälle für Erfindungen oder technische Verbesserungen gehabt zu haben.

Doppelt so viele Männer wie Frauen wurden schon von der Erfinderlust gepackt. Überdurchschnittlich vertreten sind in dieser Gruppe Maturanten und Akademiker (33 Prozent).

Probleme mit der Realisierung
Auch bei denen, die versuchten, ihren kreativen Einfall zu realisieren, handelt es sich mit 54 Prozent hauptsächlich um Männer. Kontaktiert wurden zumeist einschlägige Firmen, deren Angebotspalette eine Nähe zur Produktidee aufwies. Weitaus seltener wurde dies über das Patentamt oder die Wirtschaftskammer versucht. Am seltensten wandte man sich an eine Universität, eine Behörde oder ein Medium.

Einfälle bleiben in der Schublade
Etwas mehr als ein Drittel derer, die ihre Idee nicht verwirklichten, sahen den Versuch von vornherein als aussichtslos. 28 Prozent dieser Gruppe wussten nicht, an wen sie sich wenden hätten können. Offensichtlich bleibt in Österreich ein großer Teil der produzierten Einfälle unentdeckt.

Quelle: ORF

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