Bundesheer und TÜPL-Bauern nahezu einig

Der Streit zwischen dem Bundesheer und jenen Landwirten, die Grundstücke auf dem Truppenübungsplatz Allentsteig gepachtet haben, dürfte beigelegt sein. Beide Seiten geben sich nach einem Gespräch am Dienstag optimistisch.

78 Landwirten wurden die Pachtverträge gekündigt.

Durchbruch scheint erreicht zu sein
Das Bundesheer erweiterte die Sperrzone am Truppenübungsplatz Allentsteig und kündigte 78 Landwirten ihre Pachtverträge. Dadurch verloren einige Bauern bis zu 90 Prozent ihrer Anbaufläche.
Nach einer Gesprächsrunde aller Beteiligten am Dienstag sind noch Fragen offen, aber beide Seiten sprachen von einem Durchbruch bei den Verhandlungen.

Bauern hoffen noch weiter
Friedrich Rotter, einer der betroffenen Landwirte, ist nicht unzufrieden: „Aus der Sicht der betroffenen Landwirte ist das ganze ein bisschen mager, es ist aber die Hoffnung da, dass das ganze wieder in halbwegs geordnete Bahnen kommt. Wir hoffen, dass ungefähr 60 Prozent ihre Felder bewirtschaften wie es jetzt war, und 40 Prozent sind entweder Ersatzflächen oder sie fallen weg.“
Bundesheer ist optimistisch, dass eine Einigung erzielt wird.
In zwei Wochen soll alles geregelt sein
Josef Fritz, Kommandant des Truppenübungsplatzes Allentsteig, sieht die Umverteilung noch optimistischer: „Unser Ziel ist es dabei, möglichst viel der Flächen oder der Ersatzflächen zurückzustellen, sodass man den Bauern zwischen 90 und 100 Prozent wieder die Bewirtschaftung sicherstellen kann.“

In spätestens zwei Wochen sollen alle neuen Grundstücke an die Bauern verteilt sein.

Quelle: ORF

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