IFEM-Biwak in Thaua

Bereits zum 17. Mal fand auf der Haider-Wiese in Thaua das alljährliche IFEM-Biwak des Interessensverbandes der Freunde ehemaliger MILITÄRFAHRZEUGE statt. Es wird von Dr. Josef NEMETH organisiert, unterstützt von seiner Gattin Susanna – der „Mutter der Kompanie“ – und von Sohn Josef.

Rund 45 Fahrzeuge mit ihren Besitzern aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Deutschland und Tschechien waren trotz des miserablen Wetters nach Thaua gekommen.

Die „wetterfesten“ Teilnehmer konnten an dem Treffen trotzdem viel Positives sehen, wie Andreas KÖLBL aus Karnabrunn (Weinviertel): “ Es war ein entspannendes Wochenende mit angenehmen Gesprächspartnern über Technik und Geschichte unserer Fahrzeuge.“

Lokalaugenschein von Dr. Nemeth. Hier soll das Biwak aufgebaut werden?

Lokalaugenschein von Dr. Nemeth. Hier soll das Biwak aufgebaut werden?

Wochenlanger Regen hatte die Wiese arg in Mitleidenschaft gezogen und zum Teil unter Wasser gesetzt. Das Gastwirteehepaar Rosi und Leopold HAIDER aber wusste sich zu helfen. Eine Woche lang wurde Wasser abgepumpt, um das Gelände trocken zu legen.

Dr. Josef Nemeth: „Ich möchte mich bei der Familie Haider herzlich bedanken, dass sie es uns immer wieder ermöglicht, hier in Thaua zu biwakieren.“

Schweres Gelände stand am Freitag auf dem Programm, dazwischen gibts eine kurze Pause!

Schweres Gelände stand am Freitag auf dem Programm, dazwischen gibts eine kurze Pause!

„KEEP THEM ROLLING“ ist die Devise für die Fahrzeuge, die durchwegs 50, 60 Jahre alt sind.

Sie müssen nachweislich aus dem Armeebestand stammen und tatsächlich in militärischer Verwendung gestanden sein. „Entmilitarisierte“ Fahrzeuge sind ausgeschlossen.

Als oberster Grundsatz gilt:

Originale Farbgebung! Keine bunten Vögel!

Das Bild zeigt: Michael KLÖDEN aus Chemnitz, IFEM-Obmann Dr. Josef NEMETH sen., Josef LEIDENFROST aus Waidhofen, General-Housewife Susanna NEMETH, als guter Geist in allen Lagen bekannt, Peter GUTEKUNST aus Waidhofen und Kerstin KLÖDEN aus Chemnitz. Alle gut „behütet“, denn heuer gab`s neue Kapperl.

(Herzlichen Dank an Josef Nemeth jun. für die Bereitstellung der Fotos vom Gelände!)

Das Programm umfasste eine 70 km Fahrt durch den Tüpl (Belgierschlucht), eine Gelände-Ausfahrt im Konvoi mit Besuch des Pfeifenmuseums in Rafings und einer Sammlung für Standmotoren in Frühwärts. Die 70 km Tour wurde von Peter GUTEKUNST aus Waidhofen organisiert und führte nach Gars, Heidenreichstein, Pfaffenschlag und über Markl zurück nach Thaua. Daneben gab es einen Flohmarkt, geselliges Beisammensein beim Lagerfeuer, Frühschoppen und zwei Geburtstage zu feiern. Die Zwillingsbrüder Herwig und Gernot MADER aus Martinsberg feierten den 50er.

Fahrt im Truppenübungsplatz brachte ein Problem: Die „artgerechte Bewegung“ der Fahrzeuge im schweren Gelände endete leider mit einem Ausfall durch technisches Gebrechen für einen Lohner Dodge mit Funkaufbau, Baujahr 42. Er wurde zwar sofort vom S-Lkw des Biwaks unter Kommando von Dipl. Ing. Hermann SPOERKER geborgen und in die Reparaturwerkstatt geliefert, doch der Betroffene war so frustriert, dass er nach fünf Jahren wieder zu rauchen begann.

Wie jedes Jahr gab es einen Flohmarkt im Biwak. "Bringt an Teilen mit, was geht!"

Wie jedes Jahr gab es einen Flohmarkt im Biwak. "Bringt an Teilen mit, was geht!"

Fröhliche Frühstücksrunde im BIWAK. Gestärkt ging`s dann weiter zur Ausfahrt im Konvoi.

Fröhliche Frühstücksrunde im BIWAK. Gestärkt ging`s dann weiter zur Ausfahrt im Konvoi.

Lukas Beran und Jaromir Svoboda mit Jeep Willys, Baujahr 1942

Lukas Beran und Jaromir Svoboda mit Jeep Willys, Baujahr 1942

Mit dabei auch Mops Heinrich, Brigitte Mader aus Martinsberg und die Kinder Max und Victoria Frank aus Zeiselmauer

Mit dabei auch Mops Heinrich, Brigitte Mader aus Martinsberg und die Kinder Max und Victoria Frank aus Zeiselmauer

Eyecatcher im Biwak: Zündap KS 750, Baujahr 42 und sein Besitzer Christian Schäfl aus Linz

Eyecatcher im Biwak: Zündap KS 750, Baujahr 42 und sein Besitzer Christian Schäfl aus Linz

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